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Eine kurze Beschreibung der Holzarten, die für unsere Produkte verwendet werden:
 

Wacholder; Juníperus (lat.); kadakas (est.); juniper (engl.)
Wacholder - was für ein Baum ist das? Seit alten Zeiten schon schätzt man gut riechendes und hartes Wacholderholz. Der Wacholder kann zu einem bis zu 3 m hohen Busch wachsen, und seltener sogar zu einem bis zu 15 m hohen immergrünen Baum. Er wird älter als 100 Jahre. Das Holz eignet sich zum Schnitzen und zur Drechselarbeit. Auch in Estland wurde es von alters her sehr geschätzt und findet auch heute vielseitige Verwendung im Haushalt.

Aus den Stämmen werden Bestecke, Schalen und Küchenbretter gemacht. Die Beerenzapfen werden wegen ihres hohen Gehalts an Zucker und ätherischen Ölen in der Bier-, Likör,- und Ginproduktion genutzt. Außerdem hat das Holz desinfizierende Wirkung. So wurden früher auf den Bauernhöfen Wacholderäste in Wohnräumen verbrannt, um Krankheitserreger zu töten. Durch Erhitzung vom Holz und von Nadeln erhält man Wacholderöl. (Bild:© h.lunke|pixelio.de)
 

Schwarzerle; Álnus (lat.); lepp (est.); alder (engl.)
Die Schwarzerle wurde zum "Baum des Jahres 2003" gewählt. In Estland sind Erlen in feuchten Wäldern, an Flussufern und Seen keine Seltenheit. Oft wachsen sie auch im Niedermoor. Die Schwarzerle ist ein eigenartiger und zweifellos ein schöner Baum. Ihre dunkelbraune oder gräuliche, manchmal auch beinahe schwarze und sehr dicke Rinde fällt auf. Die Schwarzerle kann zu einem richtigen Baumriesen wachsen, der so dick sein kann, dass zwei Männer ihn mit den Armen nicht umschlingen können und fast 30m in die Höhe ragt.
Unbedingt muss aber über das Holz von Schwarzerlen gesprochen werden, das sich durch seine eigenartige und sich verändernde Farbe von anderen Hölzern unterscheidet. Wenn man den Stamm absägt, kann man sehen, dass das Holz schön, leuchtend weiß ist, aber nicht für lange Zeit - ziemlich schnell wird es gelblich, dann orange, danach dunkelorange und zum Schluss kommen noch rosa und lila Töne hinzu. Das zeigt, dass im Holz mehrere interessante Farbstoffe versteckt sind. Die Schwarzerle eignet sich zur präzisen Holzbearbeitung im Modellbau oder zur Herstellung von Instrumenten, zur Fertigung von Saunaartikeln und zum Schnitzen, es werden aus ihr aber auch Furniere und Möbel hergestellt.
 

BIRKE; Bétula (lat.); kask (est.); birch (engl.)
Birken haben schöne weiße Stämme und lange hängende Äste. Schönes Aussehen und großer Nutzen haben die Birke zu einem Lieblingsbaum der Esten gemacht, davon zeugen viele Sagen und Lieder. Leises Rauschen von dünnen Birkenblättern fügt Wärme hinzu.
Die Birke ist ein sehr nützlicher Baum: alle ihre Teile finden Anwendung. Aus dem Holz werden Furniere hergestellt und es eignet sich gut auch zum Heizen. Besonders schöne Möbel entstehen aus karelischen Birken. Die karelische Birke ist eine Abart der Weißbirke, deren Holz von roten, lila, rosa, gelben und weißen Tönen bunt ist. Zum Schnitzen eignen sich auch die Birkenknorren.
Aus dem Holz kann man Kohle, Essig, Azeton und Teer herstellen, was sich
alles wiederum für die Herstellung von vielen nützlichen Sachen eignet.
Den Birkenteer hat man auch als Medikament gegen Hautkrankheiten benutzt.
Ein eigenartiges Material ist noch die Birkenrinde, d.h. die obere dünne weiße Schicht der Rinde, daraus können schöne Körbe, Dosen und Schmucksachen geflochten, aber auch Schmieröle hergestellt werden. (Bild:© Albrecht E. Arnold|pixelio.de)
 

Weitere Baumnamen von in Estland vorkommenden Hölzern:

Kiefer; Pínus (lat.); mänd (est.); pine (engl.)
Tanne; Ábies (lat.); kuusk (est.); fir (engl.)

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